ABB

ABB ist ein global führender Anbieter von Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie, im Transport- und Infrastruktursektor, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 140.000 Mitarbeitende, davon 10.000 in Deutschland.

Bosch Rexroth

BR beschäftigt gegenwärtig 33.000 Mitarbeiter weltweit, 18.000 davon in Deutschland. Das Unternehmen bietet Lösungen für Industrie- und Fabrikautomation, mobile Anwendungen und für individuelle Projekte an. Für die rund 500.000 Kunden in Wachstumsmärkten mit hohem Innovationspotenzial entwickelt und produziert Rexroth Komponenten mit hoher Konfigurierbarkeit sowie komplette Systemlösungen mit umfangreichem Software Know-how. Die Produktpalette von Bosch Rexroth umfasst das gesamte Spektrum der Motion-Technologie: Hydraulik und Elektrik in Verbindung mit der Mechanik und der damit verbundenen Technologie. Seit Anfang der 90er Jahre ist Rexroth mit eigenen Anwendungen und Dienstleistungen im Technologiesektor Simulation vertreten und besitzt ein umfangreiches Know-how in der Anwendung und Entwicklung von Simulationswerkzeugen.

Fachhochschule Bielefeld

Die Fachhochschule Bielefeld nimmt mit ihrem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung (AMMO) des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, der über ein breites Spektrum an Erfahrung in der Anwendung von Modellierungs- und Optimierungsstrategien verfügt, am Projekt teil. Die fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der symbolischen und numerischen Behandlung von differential-algebraischen Systemen im Modelica-Umfeld zeigt sich durch Beiträge zum Open-Source Modelica Compiler OpenModelica und im Rahmen der Internationalen Modelica Konferenzen. Die FH-Bielefeld ist Mitglied im Open-Source Modelica Consortium (OSMC) und der im Projekt teilnehmende Prof. Bernhard Bachmann engagiert sich in der gemeinnützigen Modelica Association.

ITI GmbH Dresden

Die ITI GmbH Dresden entwickelt und vertreibt mit ca. 50 Mitarbeitern Software für die Simulation von technischen Komponenten und Systemen. Die Software stellt für die Modellbeschreibung von technischen Systemen eine symbolische Objektbibliothek für unterschiedlichste Technologien zur Verfügung. Angewendet werden die Programmsysteme vor allem in der Antriebstechnik, Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Fluidtechnik sowie im Anlagenbau. Zu den Kunden zählen weltweit eine Vielzahl von Automobil- und Maschinenherstellern, Forschungseinrichtungen und Engineering-Dienstleister.

LTX

Die LTX Simulation GmbH ist ein Ingenieurbüro am Standort München mit derzeit vier Mitarbeitern. Zusammen mit den Gesellschafter-Unternehmen XRG Simulation GmbH und TLK-Thermo GmbH steht LTX für einen Firmenverbund von mehr als 50 Simulationsexperten. LTX unterstützt seine Kunden bei der Auswahl, dem Aufbau und der Optimierung ihrer Systemsimulationslösungen auf der Basis von Modelica, FMI
und Dymola. LTX liefert den entsprechenden Support, entwickelt Speziallösungen und bietet Schulungen an. Daneben vertreibt LTX Modellbibliotheken und Software von Partnern wie XRG Simulation GmbH, TLK-Thermo GmbH und Forschungsinstituten.
Als Modellentwickler und Methodikdienstleister stellt LTX die Schnittstelle zwischen Software-Entwicklern und industriellen Endanwendern dar. LTX entwickelt, vertreibt und testet kommerzielle Modelica-Bibliotheken. Diese Modellbibliotheken enthalten wiederverwendbare Komponenten zur Abbildung des
dynamischen Verhaltens thermischer Energiesysteme.

TU Dresden

Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen (IVMA)

Das IVMA vereint ca. 110 Mitarbeiter der Professuren für Baumaschinen- und Fördertechnik, für Agrarsystemtechnik und für Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik.
Mitarbeiter der Professur für Baumaschinen- und Fördertechnik arbeiten intensiv auf dem Gebiet der Simulation von technischen Systemen und Lösungen zum Einsatz der Virtuellen Realität. Neben maschinentechnischen Fragestellungen werden dabei zunehmend systemtechnische Aufgaben (Anwendung von Software, Programmierung spezieller Anwendungssysteme, OpenModelica Compiler) gelöst.

 

Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH)

Das ZIH ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden mit begleitenden Forschungen im vollen Spektrum der Aufgabengebiete. Als Landesrechenzentrum und Zentrum für datenintensives Rechnen hat es eine Schlüsselrolle in der Anwenderunterstützung. Dazu führt es eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Methoden des Hochleistungsrechnens, insbesondere der Optimierung wissenschaftlicher Anwenderprogramme und der Entwicklung neuer Methoden zur Lösung wissenschaftlich-technischer Forschungsfragen.

 

Institut für Wissenschaftliches Rechnen (IWR)

Das IWR verfügt im Rahmen der Arbeitsgruppe von Prof. Wensch über Expertenwissen in der Entwicklung von effizienten Methoden zur Zeitintegration dynamischer Systeme, mit Fokus auf mechanischen Mehrkörpersystemen, den bei Einbeziehung hydraulischer Komponenten auftretenden sehr steifen Differentialgleichungen, sowie gekoppelten Systemen mit unterschiedlichen Zeitskalen.
 

Universität Paderborn

Am Institut für Mathematik der Universität Paderborn hat Andrea Walther die Professur für Mathematik und ihre Anwendungen inne. Das Arbeitsgebiet der Arbeitsgruppe umfasst das Algorithmische Differenzieren und die nichtlineare Optimierung für komplexe Aufgabenstellungen. Dabei wird neben der Weiterentwicklung des Programmpakets ADOL-C gezielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Mathematikern und Wissenschaftlern aus anderen Fachbereichen bzw. der Industrie in den Vordergrund gestellt.